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Herbizidresistenzen bei Ungräsern in 2022 –PlantaLyt unterstützt mit Analysen im Gewächshaus und im Labor die Praxisberatung!

Wir analysieren Ungräser (Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Weidelgräser, Trespen, Flughafer) auf Basis von Blattsammlungen (Prüfung der Wirkortresistenz bzw. TSR mittels PCR-Test) oder Samensammlungen (komplette Profilerstellung mit oder ohne PCR-Test) und wenden uns an die landwirtschaftliche Beratung. 

Wer abklären möchte ob sich die gefürchteten Wirkortresistenzen (gegen ALS-Inhibtoren wie Sulfonyle und ACCase-Inhibtoren, den FOPs, DIMs und DEN) im Acker ausbreiten, kann mit einem PCR-Test an Blättern von Pflanzen (8 individuelle Pflanzen) Klärung schaffen.

Wer mehr Information braucht, wer wissen will ob sich eine metabolische Resistenz aufbaut und klären möchte wie die Effizienz (volle Wirkung, Teil- oder Restwirkung) von Vorauflauf- und Nachauflauf-Herbiziden in einem Schlag ist und die Aufdeckung aller Formen von Resistenzen und den Mechanismen möchte, der/die kann einen Test an gesammeltem Saatgut duchführen lassen. Sie erhalten so Informationen, die sich aus der Beobachtung in der Praxis nicht zwingend erschließen lassen. In der Praxis überlagern sich die standort- und klimaspezifischen Einflüsse mit den biologischen Eigenschaften der Problemunkräuter. Das gilt besonders bei der Anwendung der bodenwirksamen Vorauflaufprodukte. Häufig wird ein Mangel an Wirkung der Witterung zugeschrieben (z.B. der Bodenfeuchtigkeit). Das ist sicher auch so, aber was Sie nicht sehen können: Welche Wirkungsverluste sind der Witterung und welche der biologischen Eigenschaften der Unkrautpopulation im Schlag zuzuschreiben? Das können Sie nur durch einen vom Acker unabhängigen Test im Gewächshaus prüfen.

Bitte schauen Sie sich in den Rubriken Vorauflauf-Herbizide, Blattherbizide und PCR-Test anhand von Beispielen an, welche Informationen Sie als Berater durch eine Testung bei uns gewinnen.

Wir zeigen Ihnen am Beispiel der bodenwirksamen Vorauflauf-Herbizide wie groß der Einfluß der biologischen Variabilität auf die Wirkung im Feld ist und wie wir mit einem Test Klarheit darüber schaffen können, ob und wie effektiv die Wirkstoffe am Standort sind.  

Bei den Blattherbiziden der HRAC Gruppen 1, 2 und 5, können Sie die typischen Resistenzprofile von Ackerfuchsschwanz und Co. sehen. Unter der Rubrik PCR-Test erklären wir die  Resistenzmechanismen und wie wir sie nachweisen. Sie erfahren dort auch wie Sie die genetische Diagnostik in ihre Beratung einfliessen lassen können.

Schauen Sie sich die Beispiele an und kontaktieren Sie uns z.B. via Email unter: Resistenztest@plantalyt.de.     

Der beste Weg zur Klärung der vorhandenen Effizienz (Teil-/Restwirkung) von Mitteln und die Aufdeckung aller Formen der Resistenz ist ein Test aus gesammeltem Saatgut. Sie erhalten so Informationen, die sich aus der Beobachtung in der Praxis nicht zwingend erschließen lassen. In der Praxis überlagern sich die standort- und klimaspezifischen Einflüsse mit den biologischen Eigenschaften der Problemunkräuter. Das gilt besonders bei der Anwendung der bodenwirksamen Vorauflaufprodukte (siehe Beispiel oben). Häufig wird ein Mangel an Wirkung der Witterung zugeschrieben (z.B. der Bodenfeuchtigkeit). Das ist sicher auch so, aber was Sie nicht sehen können: Welche Wirkungsverluste sind der Witterung und welche der biologischen Eigenschaften der Unkrautpopulation im Schlag zuzuschreiben? Das können Sie nur durch einen vom Acker unabhängigen Test im Gewächshaus prüfen.

Ein Test im Gewächshaus ermöglicht Ihnen das Beste aus dem vorhandenen Herbizidspektrum in Ihre Beratung einfließen zu lassen. Durch eine Integration von echtem schlagspezifischen Wissen in die Betriebsabläufe ihrer Kunden sorgen Sie für Effizienz und Kostenkontrolle bei der Unkrautbekämpfung.

Bodenherbizide: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Wissen Sie wie gut ein Flufenacet auf den Ackerfuchsschwanz in einem Schlag wirkt? Kennen Sie die Effizienz von Einzelwirkstoff und Wirkstoffkombinationen der verschiedenen Vorauflauf-Herbizide? Schauen Sie nicht auf den Nachbarbetrieb. Jeder Schlag in einem Betrieb hat seine eigene Geschichte, seine eigene Biologie! Kein Ackerfuchsschwanz gleicht dem anderen. Wissen Sie ob erste Resistenzen gegen Blattprodukte in einem Schlag vorhanden sind? Oder welche Resistenzmechanismen verbreitet sind? Sie vermuten sicher das Eine oder Andere, aber Gewissheit haben Sie nicht. Aber Sie wollen Ihrem Landwirt die bestmögliche Beratung bieten.

Wir beobachten große Variationen bei Flufenacet und Prosulfocarb (einem Wirkstoff, dem man nachsagt, dass er solo keine herausragende Ackerfuchsschwanz-Wirkung hat. Das stimmt so nicht! Es kommt auf den Schlag an! Es gibt eine hohe Variabilität der Wirksamkeit von Prosulfocarb zwischen verschiedenen Schlägen durch die unterschiedliche Empfindlichkeit der Populationen). Es lohnt sich die Effizienz der Einzel-Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen zu vergleichen.

Die geringste Variabilität in der Wirkung über zahlreiche getesten Schläge und über viele Jahre Prüferfahrung zeigt der Wirkstoff Propyzamid. Daher ist Propyzamid ein sehr wichtiger Baustein für Schläge mit hohem Ackerfuchsschwanz-Druck.  

Sie sollten sich die Wirkung der Einzelwirkstoffe und der Kombinationsprodukte ganz individuell in den Schlägen anschauen, um zu verstehen, welche Wirkstoffe hier solo noch ausreichend funktionieren oder sinnvoll zu kombinieren sind.

Flufenacet und alle anderen Vorauflauf-Herbizide testen wir für ab 18 € in den zwei Varianten (Timing 1 und Timing 2).  

Günstiger wird es für Sie, wenn Sie mehrere Herkünfte von Flächen Ihrer Landwirte (> 10 Schläge) gegenüber mehrer Herbizide testen lassen. Außerdem können wir mit Ihnen ganz individuell die gewünschten Herbizide und die Höhe der gewünschten Dosis im Protokoll fest legen. Kontaktieren Sie uns unter

Resistenztest@plantalyt.de

wir rufen Sie gerne zurück, wenn Sie uns eine Rufnummer hinterlassen.

Testung von Nachauflauf-Herbiziden: Viele Betriebe erreichen das Limit in Sachen Wirkung auf Ackerfuchsschwanz . Echte neue Lösungen mit Herbiziden sind nicht am Horizont zu sehen. Umso wichtiger wird das Wissen um die Wirkung (Restwirkung), um das Ausbreiten von Resistenzen aufzuhalten oder zumindest zu bremsen

Bei den Nachauflauf-Produkten ist das Wissen um das Vorkommen und die Verbreitung von Resistenzmechanismen  entscheidend: Es wird zwischen der Wirkortresistenz (Target-Site Resistenz oder TSR) und der metabolischen Resistenz (Nicht-Wirkortresistenz (Non-Target-Site Resistenz oder NTSR) unterschieden. Gemeint ist mit Nicht-Wirkortresistenz eine beschleunigte Entgiftung der Wirkstoffe durch die Unkräuter. Einer Resistenz gegen Nachauflauf-Produkte kann man im Fruchtwechsel rational gegen steuern, wenn man sich mit den Resistenzmechanismen beschäftigt. Dazu muss man wissen welche Resistenzmechanismen in einer Population verbreitet sind. Jede Acker-Population hat ihre eigenen Biologie mit einer individuellen Ausgangsfrequenz, die sich über die Zeit durch die Herbizid-Historie verändert (im Guten wie im Schlechten). Daher sind Schläge nur bedingt vergleichbar. Die Resistenzsituation kann sich von Schlag zu Schlag und von Betrieb zu Betrieb unterscheiden.

Im Folgenden sind einige Ergebnisse einer Gwächshausprüfung zu sehen. Links sind jeweils die unbehandelten Pflanzen und von links nach rechts ist das Ergebnis verschiedener Herbizidbehandlungen zu sehen. Die Herbizide wurden im Nachauflauf der Gräser (BBCH 13) appliziert. Die Auswertung (Boniturnoten) erfolgte 28 Tage nach der Applikation. In den unteren Zeilen sind die Bonitur-Werte der einzelnen Töpfe. Es wurden immer 3 Töpfe als Wiederholung verwendet, die im Foto hintereinander stehen. Die Pflanzen der verschiedenen Schläge werdebn auf einen sensitven Referenzschlag bezogen.

Sensitiver Standort

Resistenter Standort A

Samensammlung für eine Testung in 2022

Benötigt werden mindestens 250 ml Samen bei Ackerfuchschwanz und Weidelgräsern. Bei Trespen sind es 500 ml.

Versand: Frisch gesammeltes Material kann gerne im Büro für eine Woche liegen und nachtrocknen (auf Papier ausbreiten und liegen lassen) oder unverzüglich versenden. Dazu das Saatgut in eine große reißfeste Papiertüte (Komposttüte) füllen. Wichtig ist, dass das Saatgut dann unverzüglich versendet wird, damit ein Verderben (Verschimmeln) oder Sillieren des Materials ausgeschlossen werden kann. Wir kümmern uns dann um die Trocknung und weitere Aufarbeitung. Wir können Ihnen auch gerne Kits mit Anleitung zukommen lassen.Senden Sie uns unbedingt eine Email für die Bedarfsklärung. Die Prüfung eines Produktes im Nachauflauf kostet 18 €. Wir empfehlen allen Beratern uns zu kontaktieren und ein spezifisches Programm auszuarbeiten. Unsere Email: Resistenztest@plantalyt.de

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